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Möckern 1813

Dioramenbau

Ende Januar 2012 wurde die endgültig Planung für das Diorama abgeschlossen und mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen. Seither geht die Arbeit in zügigen Schritten voran.

Analog zum Cröbern-Projekt, wird das Möckern-Diorama aus Einzelmodulen auf Holzplatten aufgebaut, allerdings durchweg in den Abmessungen 1,20 m x 1,20 m. Die Gesamtmaße werden 4,80 m x 7,20 m betragen. Die Topographie wird ebenfalls aus Styrodurplatten und Spachtelmasse angefertigt. Alle Holzplatten wurden von einer Tischlerei vorgefertigt und mit Styrodur beklebt. Erst dann wurden die Platten zugeschnitten, was die Passgenauigkeit sehr verbessert ‒ ein einfacher Trick, den wir bei den ersten Modulen für Cröbern noch nicht kannten.

Der Wasserspiegel der Elster am linken unteren Rand bildet unsere Nullhöhe. Entgegen unserer ersten Einschätzung werden die Höhenunterschiede recht groß sein, nämlich 25 cm im Maßstab 1:72, was einer Realhöhe von 18 Metern entspricht. Das ist für ein Diorama schwierig, ergibt aber einen sehr schönen Effekt.

Im Februar 2012 begann der Bau der Häuser. Wie beim Cröbern-Modell, entsteht auch das alte Möckern neu aus Graupappe und gelaserten Details in der von Wolfgang Meyer entwickelten und zur Perfektion gebrachten Technik. Patrick Ullrich arbeitete mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Daniela und Tochter Janika an den Hausmodellen. Auf diese Weise konnten bereits bis zum Juni 2012 die insgesamt 59 Wohnhäuser, Scheunen und Wirtschaftsgebäude fertiggestellt werden.

Die für das Diorama verwendeten Zinnfiguren stammen ausnahmslos von der Firma Art-Miniaturen, die Jörg Schmäling im Nebenberuf betreibt. Wie schon beim Cröbern-Diorama hat sich Jörg bereiterklärt, die passenden Figuren zu modellieren und abzugießen.

Insgesamt werden etwa 8.500 Figuren in ungezählten Varianten gebraucht. Um eine solche Masse an Figuren in relativ kurzer Zeit in den korrekten historischen Uniformen bemalt zu bekommen, haben wir zwei professionelle Bemalungsservices beauftragt, nämlich Fernando Enterprises (Sri Lanka) und Lutz Fechner (Lengerich). Auch Jörg Schmälings Sohn hat die Bemalung einzelner Figurengruppen übernommen. Alle Beteiligten sorgen für eine ausgezeichnete Qualität der Bemalung als Voraussetzung für eine lebendige Wirkung der Figuren.

Über den weiteren Baufortschritt demnächst mehr auf dieser Seite.

15.12.2012

Der erste Bautag hat begonnen. Die fertigen "Rohdioramen-Module" sind auf der Unterkonstruktion montiert.

Im Anschluß wurden die Häuser von Möckern auf dem Diorama "zur Probe" ausgerichtet.

Zum Vergrößern und für Detailsinfos bitte anklicken
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