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Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: Sa 30. Nov 2019, 13:03
von Cryns
Hallo Krugi,

Nice work on the water. And on the ships. I love it very much!

Placing the corvus at left side of the prow is very unlucky for the Romans having to cross it :o
Now they can make no use of their scutum (shield).
Their vulnerable right body side is in this situation fully exposed to the Carthagenians.
If I was the Commander of that Roman galley, I would under all circumstances lower that Corvus at the right side of the prow, making the charge over the Corvus much shorter and enabling the legionaries to keep cover behind their scutum until they enter the Carthagenian deck.

Regards,

Cryns

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: Sa 30. Nov 2019, 14:44
von krugi3
Hello Cryns!

Thanks for your comments with which you have truly hit the gist of the matter.

My decision making thoughts about placing the corvus this way were:

1. I choose the middle of the ship as the target because the Romans can spread out in all directions and confuse the Carthaginians even more as they already are (seeing the first time the corvus). If the corvus goes the other way (enemy only on one side), the Carthaginians have time to close their ranks and it would be much more difficult for the Romans to break through.
2. The Roman commanders were inexperienced in using the corvus and probably hadn't found out the most effective way of its use (learning by doing).
3. The charging Romans are partly covered by the closed railing of the corvus, so the vulnerability of the right body side is already reduced. And the Carthaginians are surely too surprised to react accordingly to use this possible advantage.
4. The viewer (from the front side of the diorama) can see the corvus easier as on the other side where the top of the bow hides it. And as it is not completely impossible I decided to do it this way.

Regards
Thomas

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: So 1. Dez 2019, 13:02
von dirk
Das Wasser ist wirklich gut geworden !

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: Mo 2. Dez 2019, 12:10
von Frankzett
Da fällt mir auf, der Mann mit der Peitsche "Die Peitsche, die Peitsche...." Wer hat den hier das Brotkrümelchen ins Mittelmeer fallen lassen?

Du wirst doch wohl nicht die rudernden Bürger prügeln lassen, oder will der Imperator die Moral der Truppe heben fürs anschließende Wasserski fahren? :mrgreen:

Toll gelungener Wassereffekt! 'Bin gespannt wenn die Figuren an Deck kommen...

Viele Grüße
Frank

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: Sa 7. Dez 2019, 21:21
von krugi3
Nach einigem Hermutüfteln bin ich endlich mit der Gischt bei der Bugwelle und den Rudern zufrieden. Es spritzt zwar etwas viel, aber ich wollte den Effekt der Bewegung und der Geschwindigkeit des Schiffes vermitteln, was nunmehr ziemlich gut rüberkommt. Verwendet habe ich hierzu Struktur-Ice von Reiher (für Eis würde ich es allerdings nicht verwenden, da es absolut klar ist), weiße und schmutzweiße Farbe von Vallejo sowie einige Schichten klares Wasser von MIG. Eine ziemlich mühsame Angelegenheit, da man an die Ruder teilweise nur schwer herankommt.

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LG
Thomas

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: So 8. Dez 2019, 13:16
von Cryns
Wow, cool work on the water, the foam around bow and oars. Well done sir!

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: Do 12. Dez 2019, 11:01
von StephB
Hallo Krugi,

Ich war viele zu lange nicht mehr aktiv in diesem Forum, und viele interessante Beiträge sind an mir vorbeigegangen. Dazu gehört natürlich auch Dein großartiges Mylae-Projekt, einer meiner all time favorites.

Nun bist Du also im Stadium der Wassergestaltung angelangt, ein wirklich heikles Thema. Diverse Hersteller bieten ihre Wunderprodukte an, die alle selbstverständlich ein perfektes, vollkommen natürlich aussehendes Resultat versprechen – die aber oft ihre Tücken haben. Wie es aussieht, bist Du hier aber auf einem guten Weg.

Ansonsten finde ich auch die Fülle an sorgfältig ausgearbeiteten Details einfach umwerfend, das ist ganz großes Kino, wie man so sagt (wobei ich allerdings keine Kinodarstellung einer antiken Seeschlacht kenne, die in Sachen historische Genauigkeit an dieses Diorama heranreichen würde).

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: Mo 6. Jan 2020, 20:56
von krugi3
Der Stapellauf ist geglückt - alle Schiffe sind im Wasser gelandet.

Die Gischt rund um die Schiffe und die Ruder muss noch weiterbearbeitet werden. Der Corvus ist auch noch nicht fix montiert, der ist mir derzeit noch etwas im Weg. Den Unterschied zwischen der Bugwelle des Schiffes in voller Fahrt zum Unterschied von den kollidierten Schiffen habe ich auch ganz gut hinbekommen.

Man kann jetzt schon erahnen, was sich bei einem antiken Seegefecht abgespielt hat - und dass mit 3 Schiffen, in Wirklichkeit waren insgesamt ca. 260 im Einsatz.

Und jetzt weiß ich auch, warum die Masten vor dem Gefecht normalerweise umgelegt oder an Land gelassen wurden - die Takelage ist einfach dauernd im Weg! Das hätte ich auch einfacher haben können, aber wie schon gesagt bin ich der Überzeugung, dass bei Mylae die Masten aufrecht standen - ich hätte mir einfach eine andere Seeschlacht aussuchen sollen (gab ja genug davon). ;)

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LG
Thomas

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 08:43
von Michael Schwab
Die Gischt kommt so gut rüber, dass man an eine Momentaufnahme tatsächlicher Bewegung glaubt.
Zum Thema Peitsche eine Spekulation: selbst wenn wirklich nur Freie gerudert haben, schließt das Disziplinierung nicht aus - Jahrhunderte später wurde in der - vor allem britischen - Marine noch ordentlich geprügelt, obwohl das alles keine Sklaven waren.
Vielleicht weiß ein Antikespezialist mehr.

Re: Mylae 260 v. Chr.

Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 08:57
von krugi3
Bei der Peitsche habe ich mir folgendes gedacht:
- gut um auf etwas zu zeigen
- gut um sich bemerkbar zu machen bzw. Aufmerksamkeit bei der Crew zu erregen (Geräusch des Peitschenknalls)
- Authoritätssymbol (auch zur Machtdemonstration)
- eventuell zur Disziplinierung von aufmüpfigen Seeleuten
- leichte Defensivwaffe im Gefecht (an dem er ja eigentlich nicht teilnehmen soll)

Da also einige plausible Gründe/Möglichkeiten vorliegen, habe ich sie an der Figur gelassen und nur den Kopf umgearbeitet (ein Pharao als Kapitän wäre dann doch zu abwegig gewesen).

LG
Thomas