Die Preussen vor Wittenberg 1813

Wittenberg 1813
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Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wittenberg 1813 » Fr 21. Sep 2018, 15:05

Hallo zusammen,

Vielen Dank an Wolfgang Meyer für die Einladung in dieses tolle Forum, welches ich schon einige Zeit immer wieder still mit gelesen habe.

Ich plane und baue zur Zeit ein Diorama zur dritten Belagerung von Wittenberg im Jahr 1813. Da ich schon mitten in der Probebauphase bin, werde ich hier in den nächsten zwei Tagen die Hintergründe und die Bauweise usw. kurz vorstellen. Zum Eingewöhnen ein paar Bilder, meiner derzeitigen Probestücke:

Festungswall:
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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wittenberg 1813 » Fr 21. Sep 2018, 15:11

An meinen Fotokünsten muss ich noch arbeiten. Komme mit meiner neuen Kamera noch nicht so wirklich klar.

Belagerungsbatterien:
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Wolfgang
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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wolfgang » Fr 21. Sep 2018, 18:15

Willkommen im Forum, Matthias!

Das sieht doch schon gut aus! Ich mache meine Fotos alle mit meinem Handy.Ich habe zwar auch eine teure Kamera, aber die besten Bilder gelingen mit dem I-Phone. Da hast du eigentlich immer eine gute Tiefenschärfe.
Liebe Grüße, Wolle

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Thomas Mischak
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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Thomas Mischak » Sa 22. Sep 2018, 04:31

Hallo Matthias,

es freut mich, Dich und Dein Dioramenprojekt hier zu finden.
Das ist ein gutes Forum für Freunde der "kleinen Figuren"...

Gruß
Thomas

Wittenberg 1813
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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wittenberg 1813 » Sa 22. Sep 2018, 10:20

Hier also wie angekündigt der geschichtliche Hintergrund:

Wittenberg ist im Verlauf des Jahres 1813 insgesamt drei mal belagert worden.

Das erste mal im Frühling durch ein preussisch-russisches Korps unter General von Kleist. Im Verlauf dieser Belagerung gab es schwere Kämpfe in den Wittenberger Vorstädten, die in Folge dieser Belagerung von den Franzosen grössten Teils eingeebnet wurden, um freies Schussfeld zu schaffen. Nach der verlorenen Schlacht von Grossgörschen/Lützen wurde die Belagerung aufgehoben, da sich grosse französische Truppenteile im Anmarsch auf die Stadt befanden.

Während des Waffenstillstandes im Sommer wurde die Stadtbefestigung verstärkt, indem die Wälle neu aufgeschüttet, im Umkreis der Stadt 100000 Bäume gefällt, das Glacis wieder hergestellt und das vor der Schlossfront stehen gebliebene steinerne massive Krankenhaus befestigt und mit einer Redoute geschützt wurde, um als Ravelinersatz zu dienen. Darüberhinaus wurden das Wittenberger Schloss samt anhängender Schlosskirche zur Zitadelle ausgebaut. Tausende Wittenberger Bürger und Bauern wurden zwangsverpflichtet und bei den Schanzarbeiten eingesetzt.Trotzdem waren die Wittenberger Befestigungen nicht sehr stark, da sie zum einen nach dem siebenjährigen Krieg teilweise eingerissen und nun teilweise nur provisorisch wieder hergestellt wurden und der Festungsgouverneur General Jean François Cornu de Lapoype keine Kasematten und bombensicheren Stände für seine Truppen anlegen liess.

Nach Ablauf des Waffenstillstandes und der erfolgreichen Schlacht von Grossbeeren wurde Wittenberg erneut am 24. September von einem preussisch-russischen Korps unter General von Bülow eingeschlossen. Da man die Stadt nicht wie geplant im Handstreich nehmen konnte, richtete man sich zur Belagerung ein und beschoss die Stadt massiv. Unter anderem kamen britische Rockettroops unter Captain Bogue, die auch an der Völkerschlacht teilnahmen, zum Einsatz. Während dieser Belagerung wurde die Schlosskirche, an deren Türen Martin Luther dereinst seine Thesen angeschlagen hatte, schwer beschädigt. Unter anderem stürzte der Schlosskirchturm, von Brandgranaten in Brand gesetzt, ein. Als Bonaparte von Düben kommend auf Wittenberg marschierte, wurde diese Belagerung aufgehoben.

Nach der Völkerschlacht bei Leipzig erhielt der preussische Infanteriegeneral Bogislav Friedrich Emanuel von Tauentzien den Befehl mit seinem hauptsächlich aus inzwischen bewährten Landwehr- und Reserveinfanterieregimentern bestehenden IV. Armeekorps die Elbfestungen Magdeburg, Torgau und Wittenberg zu nehmen. Tauentzien wandte sich Torgau zu, welches er ziemlich problemlos wegen der dort herrschenden Typhusepidemie nehmen konnte. Allerdings waren vor Torgau die vor Wittenberg dringend benötigten schweren Belagerungsgeschütze, insbesondere Mörser, gebunden, weshalb man sich vor Wittenberg erst mit einer Einschliessung und Blockade der Stadt zufrieden geben musste. Generalmajor Leopold Wilhelm von Dobschütz, der die Leitung der Wittenberger Belagerung ab dem 26. Oktober inne hatte, forderte die Festung mehrmals zur Übergabe auf, was aber immer zurück gewiesen wurde. Nach dem Fall Fall Torgaus am 26. Dezember, wurde in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember die erste Parallele mit den anhängenden Belagerungsbatterien eröffnet. Bemerkenswert dabei ist, daß die Parallele in einer Entfernung von lediglich 300 Schritt vom Saillant der Bastion Scharfeneck angelegt wurde, ohne das diese Arbeiten von der Festungsbesatzung bemerkt wurden.

Um in den Belagerungsarbeiten vorschreiten zu können, wurde es notwendig, das Krankenhaus zu nehmen. Der Sturm des Werkes erfolgte am Abend des Neujahrstages 1814, nachdem die Befestigungen von der inzwischen aus Torgau angekommenen schweren Artillerie sturmreif geschossen waren.
Die Wegnahme gelang, allerdings traten die Franzosen sofort den Gegenangriff an, mit einer 600 Mann starken Truppe, aufgeteilt auf drei Kolonnen.

Diese Momentaufnahme soll auf dem Diorama gezeigt werden.

Das Krankenhaus wechselte noch mehrmals den Besitzer, bis es vom Belagerten aufgegeben wurde. Von hier ausgehend eröffneten die Preussen die zweite und dritte Parallele, sowie schlussendlich die Breschbatterie an der Seite der Bastion Scharfeneck. Bresche wurde allerdings nicht geschossen, da ab dem 03. Januar schwere Fröste einsetzten, die den Wassergraben zufrieren liessen. Da die Festungswälle nicht sturmfrei, das heisst mit Leitern ersteiglich, waren, wurde die Stadt am 13. Januar durch Ersteigung der Wälle gestürmt.
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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wittenberg 1813 » Sa 22. Sep 2018, 12:12

Gedanken, die zu diesem Diorama führten.

Ich besass einige 54 mm-Figuren einer Sammelserie napoleonischer Soldaten, nämlich die Figuren der Serie La Grande Armee - Austerlitz 1805 von Atlas. Da ich auch Segelkriegsschiffmodelle gebaut habe, hatte ich auch auf diesem Wege Berührungspunkte mit den napoleonischen Kriegen, was das Interesse immer am Leben erhalten hat. Irgendwann beschloss ich, die Atlasfiguren zu bemalen und begann mich über Uniformen, Waffenkunde, Strategie und Taktik und die napoleonischen Kriege überhaupt zu informieren. Das Bemalen der Figuren machte Spass und ich beschloss ein kleines Diorama zu bauen.

Ein Bekannter schickte mir einen Link, wo ein gewisser Wolfgang Meyer ein riesiges Diorama über einen Teil der Völkerschlacht gebaut hatte und ich stand in Flammen. Das wollte ich auch machen. Aber welches Thema? Waterloo? Neee, wurde schon hundertmal gebaut :shock: . Völkerschlacht? Braucht zuviel Platz, den ich so nicht habe 8-) . Übergang über die Beresina? Vielleicht doch etwas zu anspruchsvoll ;) . Bei meiner Themensuche fiel mir der Name Vauban und die von diesem Militär und Festungsbaumeister entwickelte förmliche Belagerung ins Auge. Festung? Belagerung? Viele Kanonen? Genau mein Ding :D

Nachdem das grundsätzliche Thema feststand, musste die richtige Belagerung gefunden werden. Zuerst dachte ich an Kolberg 1807, weil man da vielleicht noch ein Schiff einbinden könne. Aber bei näherem Hinsehen fiel auf, das der Platzbedarf dafür zu gross ist und es ausserdem nur wenige Figuren aus dieser Zeitperiode gibt. Dann fiel mir Erfurt als persönliche Domäne Napoleons ins Auge. Es gibt sehr gute Übersichtspläne zu den Festungsanlagen, der Petersberg ist frei zu besichtigen und die Quellenlage ist eigentlich auch nicht schlecht. Ich fing also mit Feuereifer an zu planen und zu recherchieren. Bei diesen Recherchen kam allerdings heraus, das Erfurt aus verschiedenen Gründen nicht förmlich belagert werden konnte und auch nicht wurde. Aber das wollte ich doch zeigen. Also kein Erfurt. Irgendwann kam ich bei den Belagerungen von Torgau und Wittenberg an. Wittenberg weckte sofort mein Interesse, ist doch meine Frau gebürtige Wittenbergerin und wir deshalb zwei- oder dreimal im Jahr in Wittenberg. Perfekt für Vorortrecherche :D Also mit neuem Feuereifer erneut angefangen. Im Laufe der Recherche stellte sich heraus, daß diese Belagerung hervorragend in der zeitgenössischen Literatur behandelt und dokumentiert ist, was diese Aufgabe zu einer wahren Freude machte.

Nachdem das Thema endgültig feststand wurde mit der Frau verhandelt, wieviel Platz das Diorama denn verbrauchen darf. Es kam dabei eine Fläche von 2,40 x 1,40 Metern heraus, die sich in unsere Einrichtung integrieren lässt, ohne störend zu wirken. Ist zwar knapp in der Länge, denn so kann ich die Abstände der Batterien zur Festung nicht maßstäblich zeigen, aber dies kann man später, wenn mehr Platz zur Verfügung stehen sollte, durch Einfügen weiterer Module beheben. Nach einigen Probeentwürfen kam schliesslich folgendes heraus. Das Diorama wird auf drei Modulen gebaut. Das erste und grösste Modul zeigt auf 1,00 x 1,40 Metern die Bastion Scharfeneck (heute sowjetischer Soldatenfriedhof) mit Schlosstor, Wassergraben, Brücke, bedecktem Weg und Glacis. Das zweite Modul zeigt auf 0,80 x 1,40 Metern das mit einer Redoute befestigte Krankenhaus, welches gerade von den Preussen gestürmt wird, während sich die französischen Truppen auf der anderen Seite des Dioramas zum Gegenangriff aufstellen. Das dritte und kleinste Modul zeigt dann auf 0,60 x 1,40 Metern die preussischen Belagerungsbatterien.

Alle Truppenteile, Geschützbedienungen, Geschützdotierungen der Festung und Belagerungsbatterien werden nach den aus meinen Quellen hervorgehenden Angaben 1:1 umgesetzt, soweit es der Platz zulässt. So weiss ich jetzt schon, daß ich nicht alle 600 Mann des französischen Gegenangriffs zeigen kann, weil dazu der Platz fehlt. Auch will ich die Baumethoden von Festungswerken, Erdwerken und Belagerungsstellungen möglichst korrekt nachbauen.

An Quellenmaterial steht zur Verfügung:

- Die Belagerungen von Torgau und Wittenberg -> Major Johann Ludwig Vogel als Teilnehmer der Belagerung von Wittenberg
- Wittenberg vor fünfzig Jahren, Denkschrift zu den Ereignissen des Jahres 1813 -> Prof. Wilhelm Bernhardt
- Die Tagebücher der Belagerung der Festung Wittenberg -> Hauptmann von Bardeleben und Ingenieuroberst von Plautzen
- Archäologie in Sachsen-Anhalt -> Preussische Kriegszeiten von A. Stahl, G.H. Bachmann, M. Klamm
- Handbuch für Offiziere, Von der Artillerie -> Gerhard von Scharnhorst
- Lehrbuch der Kriegsbaukunst -> Johann G. von Hoyer
- Handbuch des Batteriebaus -> Friedrich Rouvroy
- Diverse Aufsätze zu den Themen Feldbefestigung und Artillerie von Dr. Martin Klöffler auf Napoleon Online

Verwendet werden Figuren, Gebäude und Ausstattungen von Art Miniaturen, Schilling Figuren, Zvezda, Hagen Miniaturen, Germania Figuren, Franznap, Joos Geurts, Front Rank und Last but not Least Fredericus Rex (Danke an Konrad, der immer ein offenes Ohr für Fragen hat). Die Geländegestaltung erfolgt auf Styrodur unter Verwendung der Erdeleimmischung, die uns allen aus den tollen Dioramen der Namensgeberin dieses Forums bekannt ist.

Die Bemalung der Figuren will ich selber machen (bis auf die Kommandogruppen, die ich mir von einem Profi bemalen lassen möchte), da dieses Diorama mich möglichst lange beschäftigen soll/ muss. Wenn ich damit fertig bin hab ich keinen Platz mehr für weitere :D
Zuletzt geändert von Wittenberg 1813 am Do 27. Sep 2018, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wittenberg 1813 » So 23. Sep 2018, 19:07

Heutige Arbeit. 43 Füsiliere des 8. preussischen Reserveinfanterieregiments bei der Verteidigung der Grabenstellung bemalen.
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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wolfgang » Mo 24. Sep 2018, 09:01

Hallo Matthias,

das hört sich alles sehr gut an! Das Thema, welches du dir gesucht hast ist inspirierend. Das wird bestimmt Spaß machen, dieses zu bauen. Ich an deiner Stelle hätte jetzt schon überhaupt keine Lust mehr am Probediorama weiter zu arbeiten. Patrick hat übrigens auch damals ein großes Probediorama zu 1813 vor seinem "Möckern 1813" gebaut. Ich glaube, die Häuser und Figuren von damals liegen immer noch irgendwo in unserem Arbeitsraum im Museum.

Ich würde an deiner Stelle bis zur DIORAMICA warten um dich dort direkt vor Ort mit uns Dioramenbauern über Techniken, Materialien und noch weitere andere Möglichkeiten auszutauschen.
Gerard Boom aus den Niederlanden mit seiner Kenntnis über Hartschaumbearbeitung wird auch einiges dazu beitragen können.
Jos Geurts mit seinen Bäumen ist auch da.
Ich würde danach einfach mit dem Wittenberg-Diorama loslegen. Die Techniken beherrschst du doch, dass sieht man doch bei deinen Probestücken.
Und deine Recherche ist doch auch sehr sorgfältig, was spricht also dagegen. Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber du wirst sehen, wenn du mit dem Diorama beginnst und in die endgültige Planung einsteigst, gibt das noch mal einen riesigen Motivationsschub.
Und wenn du lange dran bauen möchtest, ist das sogar sehr gut, dann kannst du die Szenen bis ins letzte Detail ausarbeiten.

LG Wolfgang
Liebe Grüße, Wolle

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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wittenberg 1813 » Di 25. Sep 2018, 17:54

Hallo Wolfgang,

danke für deinen Zuspruch. Der Dioramicabesuch soll tatsächlich den Startpunkt für das *dicke Ding* setzen. Ich will mir noch so die eine oder andere Spezialität suchen und mir Tipps z. B. für die Gestaltung eines zerschossenen steinernen Hauses und ein paar *beiläufige* Szenen holen.

Das Probestück mache ich eigentlich nur noch fertig, um die Uniformen der jeweiligen Beteiligten zu verinnerlichen und natürlich auch um zu üben grössere Figurenmengen zu bemalen. Ich wollte erst mit Fernando zusammen arbeiten, habe mich dann aber doch dagegen entschieden. Dafür macht das Figurenmalen einfach zu viel Spass :)

Vom Gerard habe ich schon ein paar Gimmicks für den Proxxonheissdrahtschneider gekauft und ausprobiert. Habe ja hier schon immer mit gelesen ;) Der Jos hat mir auch schon einen tollen Baum gemacht, den er hier im Forum auch gezeigt hat. Nämlich die Eiche im Winterkleid. Leider wird das der einzige Baum bleiben, da bei Belagerungen immer alles weg geschlagen wurde. Selbst dieser Baum ist eigentlich nicht korrekt, aber erstens konnte ich nicht widerstehen einen Solitärbaum vom Jos aufzustellen und zweitens macht son Baum halt auch ordentlich was her :D Vielleicht kommen wir ja noch mal mit Büschen zusammen, wenn es ihm wieder besser geht.

Ich freue mich jedenfalls total auf die Dioramica und den Austausch mit den alten Hasen, sowie die Anregungen, die ich mitnehmen werde.
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Re: Die Preussen vor Wittenberg 1813

Beitrag von Wittenberg 1813 » So 30. Sep 2018, 19:02

Dieses Wochenende wurden Landwehrsoldaten und eine aufgesessene Geschützmannschaft bemalt. Besonders die Landwehrsoldaten von Schilling Figuren, die von Ingo Gohlke modelliert sind, waren eine echte Freude zu bemalen. Das ging fast, wie von selbst :D
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