Rorke`s Drift 1879

Wolfgang
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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wolfgang » Mi 23. Okt 2019, 19:27

Baubericht Rorke`s Drift, Storehouse


Hier wie angekündigt der Baubericht zu den Gebäuden der Missionsstation Rorke`s Drift. Ich habe exemplarisch das Storehouse des Gebäudekomplexes gewählt, da dieses noch fototechnisch ein halbes Jahr nach der Schlacht dokumentiert wurde. Da der Feldzug nach Januar 1879 gegen die Zulu noch in vollem Gange war und gerade erst begonnen hatte, wurden die Ruine des Hospitals sowie das noch existierende Storehouse zu einer Festung ausgebaut, um die Furt bei der Missionsstation zu sichern. Hier wurden die Steine des Hospitals, bzw. der Umgebung verwendet, wovon es eine Menge gab.
Es entstand das „Fort Bromhead“. Die folgenden Fotos zeigen dieses „Fort Bromhead“, es sind Aufnahmen vom Sommer 1879. Sie zeigen das Storehouse noch in seiner ursprünglichen Form.

Rorke`s Drift Areal.jpg
Rorke`s Drift Areal.jpg (380.51 KiB) 3507 mal betrachtet
Sommer 1879, ein halbes Jahr nach der Schlacht! Fort "Bromhead"! Alles wurde bereinigt, Büsche und Sträucher entfernt, der Obstgarten existierte nicht mehr. Es wurde dadurch praktisch eine freie Schussbahn ermöglicht. Man sieht auch noch schön die Größe der Bäume in diesem Bereich.
Storehouse Front1.jpg
Storehouse Front1.jpg (170.35 KiB) 3507 mal betrachtet
Nach diesem Foto baue ich das Storehaus. Man sieht schön das Zusammenspiel der Feldsteine mit den Ziegelsteinen. Die weiße Tür zum Dach ist praktisch ein Stück ins Walmdach reingeschoben. Deshalb hat man dort mit Ziegelsteinen den Platz neben der oberen Tür etwas aufgemauert. Dies werde ich beim Modell auch berücksichtigen.


Hinterfront.jpg
Hinterfront.jpg (235.26 KiB) 3507 mal betrachtet
Hier sieht man schön die andere Giebelseite des Storehouse, auch mit einem Zugang zum Dach. Alle Mauern die man sieht sind angebaut, und gehörten im Januar 1879 nicht zum Gebäudekomplex.

Eine große Hilfe waren mir die ausgezeichneten Bücher von Ian Knight, dem Historiker der Zulu-Kriege. Ich habe sie fast alle gekauft und alle bei mir zuhause.
Dieses Buch hier zeigte mir die meisten Details:

Buch-Ian-Knight.jpg
Buch-Ian-Knight.jpg (423.62 KiB) 3507 mal betrachtet
Für Modellbauer Rorke`s Drift ein "Muss"!


Es waren aber auch die Tipps durch Ian Knight in diversen Hobbyforen zum Thema. Hier zum Beispiel zur Struktur und Farbe der Steine.

Die Gebäude wurden nicht verputzt und gemäß Film weiß getüncht, sondern aus grob geschliffenem lokalem Stein, entweder Dolerit (das ist ein vulkanischer Stein mit hohem Eisengehalt; das Innere ist granitgrau, die freiliegenden Oberflächen sind jedoch auch rotbraun über einen langen Zeitraum, daher hängt die Farbe davon ab, wie der Stein geschnitten wurde) oder von Sandstein.

Von der Beschreibung her habe ich mich an die historisch belegten Maße gehalten.


Rorke`s Missionsstation bestand aus zwei langen strohgedeckten Bungalows im Abstand von ca.30 Metern, die etwa 300 Meter von einer Reihe gebrochener Felsschichten entfernt lagen, die den Fuß des Shiyane-Berges markierten.
Das Lagerhaus, war das größere der beiden, etwa 80 Fuß mal 20 Fuß, während das Wohngebäude, welches als Hospital verwandt wurde, 60 Fuß x 18 Fuß groß war.
Beide Gebäude hatten an der Front offene Veranden. Eine Holztreppe führte an der Westwand des Lagerhauses zu einem Dachboden unter den Dachvorsprüngen hinauf, und hinten am Haus befanden sich mehrere steinerne Stützpfeiler.
Das Lagerhaus war relativ sicher, da es an der Rückwand keine Türen oder Fenster gab, aber das Krankenhaus war problematischer.


Wie schon vorher geschrieben hatte ich mir nach diesen Maßen zwei Annäherungsmodelle des Hospitales und des Storehouse aus 2mm Graupappe gebaut.
R1.jpg
R1.jpg (163.55 KiB) 3507 mal betrachtet

Diese Maße kamen auch ganz gut hin und hielten einem optischen Vergleich bzw. im Zusammenspiel mit den Figuren stand.
Hier musste ich nur noch kleine Änderungen im Zentimeterbereich vornehmen.



Ich baue meine Modellhäuser schon seit ca. 2001 nach einer von mir entwickelten Methode, die ich im Laufe der Zeit immer wieder optionieren konnte. Sie ist auch für den Anfänger im Modellbau geeignet. Beim Cröbern-Diorama habe ich ca. 90 solcher Gebäude gebaut und da waren richtig große Scheunen dabei.
Da die Missionsstation aber nur ein paar Gebäude beinhaltet, sollte ich mir besonders Mühe geben, weil das Auge des Betrachters hier nur auf einem kleinen Ausschnitt ruht.

Es gibt sehr viele Modellvarianten der Gebäude von Rorke`s Drift. Sehr viele verschiedene, Lasercut-Modelle verschiedenster Modellbau-Firmen sowie Scratch-Bauten vieler Hobbyfreunde. Ich habe mich beim Bau der Gebäude an den Originalaufnahmen von 1879 orientiert und diese auch so interpretiert wie es am plausibelsten scheint.

Die Gebäude bestanden also aus Sand- bzw. Dolerit Steinen, besonders an den Giebelseiten. An den vorderen bzw. hinteren Fronten bestanden die Mauern überwiegend aus gebrannten Ziegelsteinen. Die inneren Mauern waren meist aus einem Lehm-Strohgemisch.

Das Storehouse hatte ein Walmdach und an beiden Giebelseiten unter der Dachkante einen Türzugang. An der einen Seite konnte man diese Tür über eine hölzerne Treppe erreichen, die an der gegenüberliegenden Seite liegende Tür, vermutlich mittels Leiter.
Links am Storehouse befand sich noch ein Anbau, welcher zur Schlacht im Januar 1879 auch schon bestanden haben muss, das lässt sich vom Bauzustand herleiten.
Zuletzt gibt es noch die offene Veranda und die offene Remise rechts, hier stellte Reverend Witt normalerweise seine Wagen ab. Diese „Garage“ war jetzt leer, da die Wagen für die Barrikade verwendet wurden.
Die Dächer selbst waren strohgedeckt.
Liebe Grüße, Wolle

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Wolfgang
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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wolfgang » Mi 23. Okt 2019, 19:28

Ich baue meine Gebäude meist mit 2mm Graupappe, Doppelklebeband, lufthärtender Knetmasse, Holzleim, Fotokarton, Balsaholz, Kiefern- oder Buchenhölzchen und fürs Dach entweder mit Fotokarton oder Teddyfell. Dazu oft gelaserte Fenster aus 1mm Braunpappe.

An Werkzeug brauche ich auch nicht viel.
Cutter, stabiles Lineal, kleiner Schraubenzieher, verschiedene Strukturrollen zum Steinprägen, Schmirgelpapier, Backpapier, Nudelholz, kleiner Drahtpinsel.
Die Bemalung mache ich meist mit Dispersionsfarben aus dem Baumarkt.

Also wenn ich meine Maße festgelegt habe, kann ich meine Mauern auf der 2mm Graupappe aufzeichnen und danach mit dem Cutter ausschneiden.
Begonnen habe ich mit den beiden Giebelseiten und der Rückwand, die waren alle ohne Fenster bzw. mit den beiden Türen zum Dach hin.
Material1.jpg
Material1.jpg (156.83 KiB) 3507 mal betrachtet
Die 2mm Graupappe und mein Werkzeug, Cutter, Lineal und spitzer harter Bleistift zum anzeichnen

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Material2.jpg (210.34 KiB) 3507 mal betrachtet
Anzeichnen der Mauer mit Hilfe einer Figur zur Größenkontrolle. Diese Figur begleitet mich schon seit langen Jahren.

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Material3.jpg (222.51 KiB) 3507 mal betrachtet
So sieht dann die ausgeschnittene Mauer aus.

Material4.jpg
Material4.jpg (182.05 KiB) 3507 mal betrachtet
So sehen dann alle drei Mauern ausgeschnitten aus.

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Material5.jpg (175.23 KiB) 3507 mal betrachtet
Alle drei Mauerstücke werden auf einer Seite mit Doppelklebeband beklebt. Eine Seitenmauer muss ich später auch von der Rückseite bekleben. Dazu später.
Liebe Grüße, Wolle

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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wolfgang » Mi 23. Okt 2019, 19:28

Diese Hilfsmittel brauche ich um die Mauern zu gestalten:

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Material6.jpg (228.56 KiB) 3506 mal betrachtet

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Material7.jpg (208.44 KiB) 3451 mal betrachtet
Die Rückwand wurde mit Doppelklebeband beklebt! Ich nehme immer ein Markenklebeband, z. B. von Tesa.

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Material8.jpg (202.79 KiB) 3451 mal betrachtet
Die Folie am Doppelklebeband wurde entfernt, die Rückwand ist jetzt extrem klebrig.


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Material9.jpg (165.88 KiB) 3451 mal betrachtet
Nun nehme ich mit einem Spachtel Knetmasse aus meiner Packung und lege einen Klumpen auf ein Blatt Backpapier. Die Knetmasse ist recht feucht und klebrig und würde so sonst schnell an meiner Arbeitsoberfläche, sprich Tisch, kleben.
Meine Rückwand ist ja lang und nicht so hoch, also brauche ich auch einen länglichen Klumpen Knetmasse. Nun nehme ich ein zweites Blatt Backpapier und lege dies auf die Knetmasse. Jetzt kann ich mit meinem Nudelholz die Knetmasse auf die Dicke, welche ich benötige ausrollen. Meist mache ich das immer in 2mm Stärke.
Tipp:
Man sollte den Lappen Knetmasse immer wieder wenden und auch immer wieder die Rollrichtung ändern. Also rollen, Knetmasse wenden, wieder rollen in eine andere Richtung. So lässt sich die Knetmasse prima ausrollen.


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Material10.jpg (141.88 KiB) 3451 mal betrachtet
Ich habe die Knetmasse nun ausgerollt, augenscheinlich passt diese auch auf meine Rückwand.

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Material11.jpg (160 KiB) 3451 mal betrachtet
Jetzt lege ich meinen Lappen Knetmasse auf die klebrige Rückwand. Dann noch mal das Backpapier drauf und mit der Nudelrolle die Knetmasse an die Rückwand andrücken. Dann kann mit einem Cutter die überstehende Knetmasse abgenommen werden.
Nun kommt mein Schmirgelpapier zum Einsatz. Mit diesem drücke ich mit meinen Händen die Knetmasse noch mal an. Es entsteht jetzt eine feine Struktur in der Knetmasse, wie Rauhputz. Alle Fingerabdrücke und Risse in der Knetmasse verschwinden so.
Allerdings steht die Knetmasse jetzt wieder über, ich muss sie nochmal mit dem Cutter wegnehmen. Die Reste der Knetmasse kann wiederverwendet werden, wenn man sie sofort wieder luftdicht lagert.
Danach kann ich mit der Bearbeitung der Wand beginnen.




Material12.jpg
Material12.jpg (170.13 KiB) 3451 mal betrachtet
Hier habe ich die Rückwand mittels einer Strukturrolle aus Acryl für Ziegelsteine sowie einem kleinen Schlitzschraubenzieher für die Feldsteine bearbeitet.
Zuerst habe ich die mit der Strukturrolle (Greenstuff World) die Ziegelsteine in die feuchte Masse gebracht. Da wo dann die Feldsteine hinsollten, habe ich mit meinem Schmirgelpapier die Ziegelsteine wieder weggedrückt.
Die lufthärtende Knetmasse ist ja, wie der Name schon sagt, lufthärtend. Also sollte man auch zügig mit dem Gravieren beginnen. An den Rändern trocknet die Masse zuerst, also sollte man dort auch mit dem Gravieren anfangen.
Die Knetmasse hat die Eigenschaft beim Trocknen zu schrumpfen, also sie zieht sich zusammen. Da unser Trägermaterial aus 2mm Graupappe besteht, zieht diese trocknende Knetmasse auch die Pappe an den Rändern hoch. Das vermeide ich, indem ich die Rückwand mit einem Buch beschwere und sie über Nacht trocknen lasse. Die Modelliermasse arbeitet, deshalb können bei einer Wand, wo ich nur Putz simulieren möchte, Risse in der trocknenden Knetmasse entstehen. Das kann bei älteren Gebäuden sehr reizvoll aussehen, wie im richtigen Leben. Sind diese Risse nicht gewollt, kann man die wieder zuspachteln.
Hier bei den Gebäuden für Rorke`s Drift wird es keine Risse geben, weil die Wände schon mit Steinstrukturen gespickt sind, und diese praktisch schon die Sollbruchstellen in der Knetmasse vorgeben.
Tipp: Beim Arbeiten mit dem kleinen Schraubenzieher immer schon mal die gravierten Steine wieder mit Schmirgelpapier leicht andrücken. So verengen sich wieder die Abstände zwischen den Steinen und man behält die rauhe Struktur der Steine.


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Material13.jpg (284.15 KiB) 3451 mal betrachtet
Die Rückwand mit dem Werkzeug, kleiner Schlitzschraubenzieher sowie Strukturrolle von Greenstuff World, sowie Schmirgelpapier


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Material14.jpg (167.94 KiB) 3451 mal betrachtet
Als ich mit dem Häuserbau in dieser Form begonnen habe kostete diese Knetmasse noch unter 5 D-Mark. Mittlerweile sind die Preise stark gestiegen. Es ist aber immer noch überragend preiswert die Hausmodelle so zu bauen. Mit dieser Packung Knetmasse bekomme ich alle Häuser für Rorke`s Drift gebaut. Man kann die Knetmasse, auch Reste sehr gut in einer Plastikdose konservieren so dass sie nicht austrocknet. Man kann noch ein kleines feuchtes Läppchen dazu legen, dann behält die Knetmasse auch ihre Feuchtigkeit.
Liebe Grüße, Wolle

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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wolfgang » Mi 23. Okt 2019, 19:29

Die Mauern wachsen langsam, es kommen immer weitere hinzu.

Zuerst muss ich aber die Fenster für das Storehouse gestalten. Es hatte nur wenige Fenster, drei größere am Haupthaus und zwei kleinere am Anbau.
Ich gehe davon aus, dass der Anbau so auch schon während der Schlacht bestanden hat. Das ganze Mauerwerk auf den Originalfotos lässt darauf schließen.

Meine Fenster bestehen aus gelaserter Braunpappe. Ich habe zwei Elemente dieser Fenster, jedes ist ein Millimeter dick. Diese klebe ich mit Weiß Leim übereinander, jetzt ist mein Fenster dreidimensional und 2 Millimeter dick. Normalerweise bekommen meine Fenster noch eine Einfassung mit kleinen Hölzern 2 x 2 mm dick.

Auf den Originalfotos sieht man aber, dass diese Einfassung sehr schmal ist, so habe ich die Umrandung mit 1 x 2mm Hölzern gemacht, was optisch sehr nahe an die Originalfotos rankommt.

Optional kann man diese Fenster noch mit Folie „verglasen“! Vielleicht mache ich dies noch, vermutlich wurden die Fenster aber entglast um bessere Schussmöglichkeiten aus den Fenstern zu haben.
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Fenster1.JPG (176.4 KiB) 2811 mal betrachtet
Zwei Fensterelemente 1mm Braunpappe werden mit Weiß Leim bepinselt und zusammen geklebt
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Fenster2.JPG (182.32 KiB) 2811 mal betrachtet
Die Elemente sind aufeinander geklebt
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Fenster3.JPG (123.12 KiB) 2811 mal betrachtet
Die ersten Hölzer sind an den Seiten geklebt
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Fenster4.JPG (191.39 KiB) 2811 mal betrachtet
Jetzt lasse ich die Hölzer erst mal fest kleben
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Fenster5.JPG (147.17 KiB) 2811 mal betrachtet
Dann kommen die weiteren Hölzer oben und unten hinzu

Die Fenster kann ich nun in meine Mauerlücken setzen und klebe sie auch dort mit Weiß Leim fest. Die schon fertigen Mauern klebe ich auf eine Grundplatte, ebenfalls aus 2mm Graupappe. Die Grundplatte habe ich etwas größer gelassen, es kommt ja noch rechts am Gebäude die außenliegende Holztreppe hinzu, hinten kommen noch drei steinerne Stützpfeiler und vorn zur Veranda hin die steinernen Stufen.
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Wände1.JPG (177.12 KiB) 2811 mal betrachtet
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Wände2.JPG (155.74 KiB) 2811 mal betrachtet
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Wände3.JPG (255.78 KiB) 2811 mal betrachtet
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Wände4.JPG (145.75 KiB) 2811 mal betrachtet
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Wände5.JPG (186.63 KiB) 2811 mal betrachtet
Die Mauerecken werden später noch mit selbsthärtender Knetmasse geschlossen. Ich habe die Anschlusssteine immer so graviert, dass es schlüssig aussieht.

Der nächste Schritt, die Vorderfront des Storehouse an der Veranda wurde vorbereitet. Bei den Anbauelementen wurden die Türeinfassungen aus 1x3 mm Birkenhölzern gemacht. Auch die Türen wurden aus einer 1mm starken Birkenholzplatte ausgesägt. Sie müssen noch bearbeitet werden. Ebenso wurden die Stützpfeiler aus 4mm starker Graupappe vorbereitet. Die bekommen ihre Mauerstruktur mit der selbsthärtenden Knetmasse. Schießscharten kommen später noch in die Mauern, allerdings nur dort, wo sie auch historisch belegt sind.

Vorderfront-Veranda.jpg
Vorderfront-Veranda.jpg (275.49 KiB) 2716 mal betrachtet
Die Mauern stehen nun. Jetzt heißt es, alle Verbindungen zwischen den Mauern mit Knetmasse zu füllen und dort die einzelnen Ecksteine zu gravieren. Dann müssen alle Türen gestaltet werden. Ich überlege noch, ob ich die offene Veranda mit gestampftem Lehmboden oder mit einer Holzeindeckung gestalte.
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Vorne1.jpg (140.17 KiB) 2662 mal betrachtet
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vorne2.jpg (220.94 KiB) 2662 mal betrachtet
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vorne3.jpg (215.21 KiB) 2662 mal betrachtet

Hier die erste Stützmauer, da gilt aber das Gleiche, die Mauerverbindungen müssen noch gestaltet werden.

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Stützmauer1.jpg (224.48 KiB) 2662 mal betrachtet
Liebe Grüße, Wolle

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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wolfgang » Mi 23. Okt 2019, 19:29

Bei meinem Test-Haus habe ich mal die Dacheindeckung getestet, nachdem ich mir neues Fell für das Strohdach bestellt hatte. Funktioniert eigentlich ganz gut. Ich werde beim richtigen Haus noch andere Farbnuancen verwenden.
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Strohdach-Versuch1.jpg (171.17 KiB) 2559 mal betrachtet
Strohdach-Versuch2.jpg
Strohdach-Versuch2.jpg (204.93 KiB) 2559 mal betrachtet
Liebe Grüße, Wolle

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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wolfgang » Mi 23. Okt 2019, 19:29

Bei der Veranda habe ich die Frontsteine des Sockels ergänzt. Die Veranda selbst habe ich mit Bohlen aus gesägten Birkenholzstreifen belegt.
Veranda1.jpg
Veranda1.jpg (179.43 KiB) 2558 mal betrachtet
Die Mauerecken habe ich mit selbsthärtender Knetmasse ausgefüllt und die Steinstruktur angepasst. Nach dem Trocknen der Ecken, habe ich bei den Mauern mit gebrannten Ziegeln, die erste Grundbemalung aufgebracht. Da kommen dann noch einige mehr.
Ich gebrauche dafür immer preiswerte Abtönfarbe aus dem Baumarkt, hier jetzt ein Dunkelbraun. Dieses ist ein bisschen rötlich und passt sehr gut für die Grundbemalung. Sie zieht auch sehr gut in die getrocknete Terracotta Knetmasse ein.


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Grundbemalung2.jpg (135.45 KiB) 2540 mal betrachtet
Einfache Dispersionsfarbe aus dem Baumarkt, Dunkelbraun

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Grundbemalung1.jpg (184.54 KiB) 2540 mal betrachtet
Erste Grundbemalung der gebrannten Ziegel

Als nächstes wurden die Feldsteine mit einem Braunbeige grundiert, auch wieder mit Abtönfarbe aus dem Baumarkt
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Grundbemalung3.jpg (145.34 KiB) 2527 mal betrachtet
Als nächster Schritt wurde helle Acrylfarbe mit Wasser stark verdünnt und auf die Ziegel getupft
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Grundbemalung4.jpg (213.64 KiB) 2527 mal betrachtet
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Grundbemalung5.jpg (173.47 KiB) 2527 mal betrachtet


Alles muss jetzt gut durchtrocknen


Nach dem durchtrocknen bekamen die Holzplanken auf der Veranda eine Grundbemalung und die Ziegel bekamen eine erste Trockenbemalung, wieder mit der dunkelbraunen Abtönfarbe.
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Grundbemalung8.jpg (185.68 KiB) 2521 mal betrachtet
Das werde ich wiederholen, bis der Anteil zwischen hellem Mörtel und Backstein stimmig ist. Aber erst wieder Trocknen! :cry:

Ich habe mal einen Test gemacht um die Feldsteine zu bemalen, eine Mischung zwischen Sandstein und mehrfarbigen Doleritsteinen, so wie damals die Gebäude ausgesehen haben sollten. Allerdings gefällt mir das nicht, ich werde weiter experimentieren.

Hier mal der Versuch:
Bemalung1.jpg
Bemalung1.jpg (207.55 KiB) 2485 mal betrachtet
Ich denke, ich werde auf mehrfarbigen Sandstein gehen, da wird das Gebäude harmonischer wirken. Hier nur die Grundbemalung.
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Bemalung2.jpg (188.82 KiB) 2484 mal betrachtet

Bei den Türen des Storehouses habe ich mich für die Farbe Weiß entschieden. Man sieht noch gut beim Originalbild, dass die Türe zum Dachgeschoss weiß war. Auch die Remise rechts am Haus, ist innen weiß gekälkt. Das praktizierten sogar schon die Römer bei ihren Lagerhäusern. Durch das weiße Kalken wurde Ungezieferbefall vorgebeugt.
Die Türen selbst habe ich aus einer 1mm starken Birkenholzplatte mit dem Cutter ausgeschnitten. Die schwarzen schmiedeeisernen Beschlagteile habe ich aus schwarzem Fotokarton ausgeschnitten und mit Holzleim auf die Türen geklebt. Mit etwas rotbrauner Farbe wurde Rost angedeutet und alle Türen wurden patiniert sowie Gebrauchsspuren angebracht.
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Türen1.jpg (214.97 KiB) 2333 mal betrachtet
Ausgeschnittene Türen
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Türen3.jpg (184.41 KiB) 2333 mal betrachtet
bearbeitete Türen
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Türen4.jpg (219.43 KiB) 2333 mal betrachtet
Die Türen zum Dachgeschoss wurden schon eingesetzt.

Die Mauern, Feldstein bzw. Ziegelmauerwerk haben immer noch ihre Grundbemalung. Die Endbemalung einschließlich Patina erfolgt bei den nächsten Schritten.

Die Wände wurden patiniert, es fehlt noch eine Trockenbemalung! Die Türen wurden montiert. Als nächstes muss ich Figuren einsetzen, sonst komme ich später, wenn das Dach fertig ist, nur noch schwer ran. Die Figuren hier sind aber nur zum Test eingesetzt.

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Test2.jpg (177.02 KiB) 2313 mal betrachtet
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Test1.jpg (169.15 KiB) 2313 mal betrachtet

Vorher musste ich allerdings noch die Schießscharten in die Außenmauern des Storehouses mit dem "Dremel" bohren. Das hat auch gut geklappt, die Schießscharten muss ich nur noch farblich abgleichen.
Einige der schießenden Engländer kommen in die offene Remise an die Schießscharten. Hier musste ich wiederum die außenliegende Holztreppe beachten, die noch gebaut werden muss. Die Schießscharten mussten dann auch dorthin, wo freies Schussfeld war.

Ehe aber die Figuren in die Remise eingesetzt werden, muss die Remise ausgearbeitet werden. Mit feiner Strukturpaste wurde der Lehmboden der Remise simuliert. Die Strukturpaste wird dabei mit einem konischen Spachtel verteilt, jetzt kann man auch noch Wagenspuren etc. einarbeiten.

Übrigens erhält das Diorama später als letzte Bodenschicht einen Auftrag mit dieser Strukturpaste, mit feiner und mit grober Strukturpaste. Dazu aber später.


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Paste1.jpg (150.19 KiB) 2279 mal betrachtet
Die Paste wird aufgebracht

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Paste2.jpg (160.76 KiB) 2279 mal betrachtet

Der Remisenboden ist jetzt bedeckt mit der Paste. Die muss jetzt erstmal durchtrocknen. Danach kann ich die ganze Remise farblich bearbeiten. Ist dies geschehen, können die Schützen an ihre Schießscharten. Danach muss ich das Dach der Remise noch einmal abhängen, da der Speicher über der Remise verläuft. Dann kann endlich das Dach drauf.

Genauso verhält es sich mit den Figuren auf der Veranda. Die muss ich auch alle eingesetzt haben, bevor das Dach installiert wird, sonst komme ich da nicht mehr vernünftig dran.

Das abgehängte Dach der Remise, praktisch der Boden des Dachgeschosses entsteht auch wieder aus 2mm Graupappe, sowie 3x3 mm Birkenhölzchen als Balken.
Das muss natürlich auch wieder farblich bearbeitet werden. Hier erstmal die Grundbemalung.

Die Remise selbst wurde auch wieder farblich behandelt, der Boden bekam seine erste Erdgrundfarbe, die Innenmauern wurden zuerst noch einmal weiß gekälkt und danach patiniert.
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Zwischendach-Remise1.jpg (234.39 KiB) 2255 mal betrachtet
Zwischendach aus 2mm Graupappe und 3x3 mm Birkenhölzchen
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Zwischendach-Remise2.jpg (181.88 KiB) 2255 mal betrachtet
Die werden mit Holzleim aufgeklebt
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Zwischendach-Remise3.jpg (213.83 KiB) 2255 mal betrachtet
1 Grundfarbe
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Remise-gekälkt.jpg (176.37 KiB) 2255 mal betrachtet
Die Remise wurde noch einmal mit verdünnter weißer Farbe gekälkt
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Remise-patiniert1.jpg (211.11 KiB) 2255 mal betrachtet
Remise-patiniert2.jpg
Remise-patiniert2.jpg (212.88 KiB) 2255 mal betrachtet
Dann erfolgte die Verschmutzung der Remise

Die Zwischendecke der Remise bzw. der Dachboden konnte eingesetzt werden. Ebenfalls konnten schon die ersten Figuren geklebt werden.
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Zwischendach-Remise-eingesetzt.jpg (167.79 KiB) 2251 mal betrachtet
Zwischendach-Remise-eingesetzt2.jpg
Zwischendach-Remise-eingesetzt2.jpg (165.58 KiB) 2251 mal betrachtet
Liebe Grüße, Wolle

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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wolfgang » Mi 23. Okt 2019, 19:30

Die Dacheindeckung des Anbaus aus 2mm Graupappe konnte installiert werden. Jetzt fehlt dort nur noch die Stroheindeckung.

Dach-Anbau1.jpg
Dach-Anbau1.jpg (155.62 KiB) 2250 mal betrachtet
Bei der Remise habe ich noch das abgehängte Dach verkleidet. (ohne Foto)

Dann konnte ich mit dem Walmdach, sowie dem Verandadach beginnen. Wie immer aus 2 mm Graupappe, beim Verandadach mit 1mm Graupappe. Die beiden Traufseiten konnte ich schon mit Weißleim kleben, die beiden Giebelseiten kommen später wenn die ersten Dachseiten bombenfest kleben. Ich habe den First mit doppelseitigem Klebeband gesichert. Da kommt später eh das Strohdach drauf.
Das Verandadach ist erstmal nur aufgelegt, da noch jede Menge Figuren und Zubehör auf die Veranda kommt.
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Dach1.jpg (170.83 KiB) 2236 mal betrachtet
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Dach2.jpg (203.07 KiB) 2236 mal betrachtet
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Dach3.jpg (185.66 KiB) 2236 mal betrachtet
Die abgewalmten Dächer konnten geklebt werden. Aus 1mm Graupappe, und an den Zugangstüren nochmal mit 0,5 mm Graupappe.

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Walmdach1.jpg (174.7 KiB) 2209 mal betrachtet
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Walmdach2.jpg (155.05 KiB) 2209 mal betrachtet

Dann habe ich die Pappe nochmal in Holzfarbe angemalt, damit später wenn das Strohdach drauf kommt, nichts helles mehr zu sehen ist.

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Walmdach3.jpg (196.42 KiB) 2209 mal betrachtet

Die Figuren mussten auf die Veranda gesetzt werden, bevor das Verandadach installiert wird.
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Veranda3.jpg (205.91 KiB) 2206 mal betrachtet
Das komplette Dach ist geklebt, jetzt kann das Strohdach kommen.

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Dach4.jpg (164.01 KiB) 2164 mal betrachtet

Für das Stroh benutze ich dieses Kunstfell, bestellt bei Amazon.
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Dekofell.jpg (347.71 KiB) 2164 mal betrachtet
Jetzt geht es an die Stroheindeckung. Ich habe früher immer mit Teddyfell gearbeitet. Nun habe ich bei Amazon dieses Deko-Fell gefunden und habe es zum Test bestellt. Der Test war sehr gut, so dass ich mir direkt Vorräte geordert habe.

Das Fell wird auf der Rolle geliefert, ist 2 Meter lang, liegt aber nur 12 Zentimeter breit. Man sollte aber die Ränder abschneiden, da das Fell an den Rändern gekettelt ist. Dann liegt das Fell aber nur noch ca. 11 Zentimeter breit.

Hier der Link zum Fell:

https://www.amazon.de/DEKOSTOFF-Rolle-T ... 2182590775

Dann kann man die Fellstücke aber sehr gut auf Stoß ansetzen, wie beim Tapezieren.

Wenn man dieses Fell aufbringt kommt man sich sowieso vor, wie ein Friseur bzw. Tapezierer. Voraussetzung für sauberes Arbeiten ist gutes Werkzeug. Ein scharfer Cutter, aber vor allen Dingen eine vernünftige Schere. Ich habe mir dann auch eine Schneiderschere bestellt, die wirklich sehr präzise schneidet.

Ich schneide also die Ränder des Fells ab.

Auf mein Dach klebe ich dann Doppelklebeband und gebe nochmal zur Sicherheit Holzleim auf die Kanten, damit das Fell später auch gut haftet.
Strohdach2.jpg
Strohdach2.jpg (208.47 KiB) 2152 mal betrachtet
Dann kann ich mir das Fell großzügig ausschneiden und klebe es auf das Dach. Ich klebe die Fellteile auf Stoß an. So entstehen praktisch nur minimale Lücken. Da die Haare des Felles so lang sind, kann man die Zwischenräume auch sehr gut kaschieren.
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Dann kann man das aufgeklebte Fell passend zuschneiden. Ich nähere mich meist mit vielen Schnitten Millimeter für Millimeter an. Hat man einmal zu viel weggeschnitten, muss man das Teil wieder erneuern.

Das Fell liegt auf einem hellen Trägermaterial. Das kann man mit einem etwas konischen Schnitt soweit wegschneiden, dass man es kaum noch sieht. Der Rest wird später farblich angeglichen.

Es fehlt jetzt noch der letzte Feinschnitt sowie die Bemalung:
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Als nächstes, geht es dann an die Bemalung des Strohdaches:

Da das Kunstfell eine überwiegende braune Farbe hatte, musste diese gebrochen werden. Das habe ich wieder mit meiner Abtönfarbe "Umbragrün" aus dem Baumarkt gemacht. Die Farbe habe ich mit Wasser verdünnt und mit einem großen Pinsel aufgebracht. Das Dach muss jetzt erstmal ein paar Tage richtig durchtrocknen. Dann kann ich nochmal mit Ocker- oder Sandfarbe trockenmalen.

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Ich konnte jetzt schon die hölzernen Stützbalken für das Verandadach einsetzen, diese müssen noch bemalt werden.

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Dann habe ich noch die steinernen Tritte zur Veranda aus lufthärtender Knetmasse geformt. Wenn sie getrocknet sind, können sie geklebt und bemalt werden. Zusätzlich muss noch ein Stützbalken bei der Remise montiert werden. Dann wäre die vordere Fassade fertig.

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Ich habe die steinernen Stützpfeiler an der Hinterfront des Storehouses sowie alle hölzernen Stützpfeiler der Veranda bemalt und geklebt. Was jetzt noch fehlt, ist die außenliegende hölzerne Treppe zum Dachboden.

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Aus verschieden starken Hölzern habe ich noch die Außentreppe zum Dachboden gebaut und mit dunkelbrauner Farbe bemalt. Die Hölzer bekommen noch ein Trockenbemalung um das Holz zu verwittern.
Dann ist das Storehouse von Rorke`s Drift auch fertig.

From different woods, I have built the exterior staircase to the loft and painted with dark brown color. The woods get a dry paint to weather the wood.
Then the storehouse of Rorke`s Drift is finished.

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Später wird das Storehouse in das Gefälle des Geländes eingebaut.
Liebe Grüße, Wolle

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Egbert
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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Egbert » Do 24. Okt 2019, 08:53

Hallo Wolle,
vielen Dank für den sehr ausführlichen, spannenden und informativen Bericht von den Gebäuden.
Ich persönlich verbringe - genau wie Du auch - bereits im Vorfeld sehr viel Zeit mit dem recherchieren für ein neues Projekt.
Diese "Detektivarbeit", finde ich übrigens sehr spannend und gehört für mich einfach zu unserem Hobby dazu.
Dadurch fällt es mir leichter, sich in die entsprechende Zeitgeschichte rein zu versetzen.

Deine anschauliche und detaillierte Beschreibung, vom Bau der Häuser, ist für mich wieder mal sehr lehrreich.
Du hast über die Jahre eine tolle/interessante Technik entwickelt und Sie immer weiter optimiert.
Das spiegelt sich auch bei den Häuser Deiner früherer Projekte wider!
LG Egbert
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Wolfgang
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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wolfgang » Do 24. Okt 2019, 13:16

Hallo Egbert,

ja, die Recherche beim Dioramenbau ist mit das Beste am ganzen Hobby und macht sehr viel Spaß. Besonders wenn man wieder kleine Details findet, die einem gefehlt haben und man bis dahin nur spekulieren konnte.
Liebe Grüße, Wolle

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Wittenberg 1813
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Re: Rorke`s Drift 1879

Beitrag von Wittenberg 1813 » Sa 2. Nov 2019, 17:32

Das mit den Details ging mir auch so. Als ich endlich die letzten Truppenteile, die ich auf meinem Dio zeigen will, heraus gefunden hatte, habe ich erstmal einen kleinen Freudentanz aufgeführt :D
Grüßle vom schönen Bodensee

Matthias

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